• Rallye fahren!

    Eines der letzten automobilen Abenteuer
    Mit dem Auto hin und per Flugzeug zurück!
    Aber die Budget-Rallye für Jedermann verfolgt neben
    dem Spaß auch noch ein ganz anderes, nobles Ziel...


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  • Charity

    Das erklärte Ziel der Rallye ist, unterwegs Gutes zu
    tun. Auch wir unterstützten ein soziales Projekt auf
    dem Weg. Herzlichen Dank für alle Eure Spenden!


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  • Unsere drei Autos

  • Die Strecke

    Wie der Name schon sagt, führte uns der
    Weg vom Allgäu in den Orient, nach Aqaba in
    Jordanien. Ohne Autobahn und ohne GPS!



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Crowdfunding

Unsere Crowdfunding-Aktion ist beendet. Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben und uns unterstützt haben!

SOS-Kinderdorf

Auf unserem Weg nach Jordanien besuchten wir das SOS-Kinderdorf in Tirana, Albanien. Zwei Dachboxen und mehrere Kisten voller Hilfsgüter konnten wir dank der vielen Unterstützer abgeben!

Blog

Auf unserem Blog gibt es unser komplettes Rallye-Abenteuer zum Nachlesen. Dort findet ihr nebst vielen Bildern zu den Geschichten auch die GPS-Live-Tracking Karte, auf der ihr unsere Route ganz genau nachvollziehen könnt.

Newsfeed

Wir sind wieder in Deutschland gelandet! Home sweet home
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Über die Allgäu-Orient-Rallye 2017

Eigentlich ist es eine verrückte Idee:
Teams aus der ganzen Welt fahren mit "Youngtimer" Autos von Oberstaufen im Allgäu nach Jordanien im Orient. Seit über 10 Jahren funktioniert dieses Konzept sehr gut, die Allgäu Orient Rallye ist eines der letzten automobilen Abenteuer, tausende Teams und Autos haben sich auf den Weg gemacht und haben unglaubliche Abenteuer erlebt!

Die Rallye hat sich zum Ziel gesetzt, dass sich Menschen aus beiden Kulturen näherkommen und gemeinsam Gutes tun. Jedes Jahr werden verschiedene Charity Projekte von den Teams unterstützt, die Autos verbleiben am Zielort und werden dort für einen guten Zweck versteigert.

Die Regeln sind einfach: Die Autos müssen weniger als 1111,11€ Wert oder 20 Jahre alt sein, GPS ist genauso wenig erlaubt wie Autobahnen, Übernachtungen dürfen nicht mehr als 11€ pro Nacht kosten. Die Aufgaben aus dem "Roadbook" stellen die Teams vor Herausforderungen wie Wüstendurchfahrten oder dem Besuchen von Checkpoints.

Wir waren sofort begeistert von der Idee, freuen uns zu helfen zu können und erlebten eine Menge Abenteur auf der Fahrt.





Team




Wir sind eine Gruppe von sechs Studenten der Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart im Alter von 23 bis 27 Jahren.

Johnny

Kennen und gekannt werden – auf ganz charmante Weise hat Johnny das Networking perfektioniert. Schüchtern ist er keineswegs, dafür begierig alles zu sehen, Leute kennen zu lernen und alles auszuprobieren. Seine Vorliebe ist es Themen praktisch nachzuvollziehen, das prinzipielle Wirken und die Zusammenhänge zu verstehen. Mehrwöchige Radtouren verbunden mit Camping sind für ihn kein Schrecken, sondern eine spannende Herausforderung.

Phil

Phil ist unser Talisman. Stets gut gelaunt, strahlend und lachend, hilft er unserer Truppe aus jedem Stimmungstief. Eine Eigenschaft, die ihm bei seiner Diplomatie als Fußballschiri sicherlich hilfreich ist. Jede Sportart hat er im Nu erlernt und droht damit diese schneller zu meistern als seine Freunde, die schon seit Jahren trainieren. Ein Halbmarathon stellt für ihn keine wirkliche Herausforderung, sondern eher einen guten Wochenausgleich dar.

Jani

Unser Wunderkind – Als es mit dem Studium losging, war er noch minderjährig, trotz eines FSJs in Madagaskar. Sprachen lernen, Reisen und Musizieren sind nur einige der Dinge, die er gerne in der Freizeit macht. Schlaf braucht der Junge anscheinend nicht so viel wie andere – umso besser für uns: Er ist für jede verrücke Aktion zu haben, ob Tag, ob Nacht. Und selbst nach einem 30-Stunden-Tag, kann er seinen Kommilitonen hoch konzentriert geschickte Lösungen für ihre Probleme aufzeigen.

Toby

Dass coole Ideen nicht nur Theorie bleiben, sondern auch in die Tat umgesetzt werden – dafür sorgt unser Toby. Als Modellbauer hat er auch die Erfahrung Dinge wirklich umzusetzen. In jüngster Zeit viel auf dem australischen Kontinent herumgekommen, bringt er auch die nötige Roadtrip- und Camping-Erfahrung mit. Das restliche Team baut stark darauf, dass er mit seinen kreativen Lösungen für technische (Konstruktions-)Probleme die Autos nach jeder Panne wieder zum Laufen bringt!

Jérôme

Jedes Team braucht jemanden mit Organisationstalent – bei uns ist das Jérôme. Sei es ein CampusBeach für alle Studierenden oder eine Rallye nach Jordanien: Sobald er sich für ein Projekt begeistert, lässt es ihn nicht mehr los. Und bei den vielen Interessen wird sein Tag manchmal sehr voll! Doch bei allem soll auch die Freizeit als Ausgleich nicht zu kurz kommen. Kürzlich hat er das Klettern für sich entdeckt und perfektioniert seine Künste bei alpinen Touren.

Carsten

Komplettiert wird unser Team durch Carsten. Mit seiner Erfahrung und seinem interkulturellen Verständnis werden wir an jedem Grenzübergang weiterkommen. Abenteuerliche Reisen in alle Welt verbunden mit Extremsport a la Bungee Jumping und Fallschirmspringen stehen bei ihm auf der Tagesordnung und werden uns sicher helfen die ein oder andere Herausforderung zu meistern! Getreu nach dem Motto: „Alles was geht wird mitgenommen“.





Autos




Unsere Autos

Um nach Jordanien fahren zu können braucht man neben dem Team vor allem eines: Den fahrbaren Untersatz. Und da wir trotz aller Widrigkeiten sicher ans Ziel kommen wollten, hatten wir auch einige Ansprüche an unsere neuen besten Freunde.

Die Anforderungen laut Regelwerk:

  • Mindestens 20 Jahre alt
  • Maximale Kosten pro Auto: 1111,11€
  • TÜV bis mindestens Mai 2017

Unsere Anforderungen:

  • Auto fährt noch und muss nicht aufwendig restauriert werden
  • Kombi, damit wir auch alles reinkriegen
  • So wenig Elektronik wie möglich, damit die Reparaturen möglichst selbst durchführbar sind
  • Ein stabiles Unterbodenblech, das wird spätestens in der Wüste stark beansprucht werden!

Am Ende haben wir einen bunt gemischten Haufen an mehr oder weniger rallyetauglichen Autos zusammen bekommen, der zudem in unsere Budgetvostellungen gelegen ist. Auch wenn der ein oder andere Bolide auf der Fahrt seine Eigenheiten zeigte, hielten am Ende alle die Strapazen durch und brachten uns sicher ans Ziel!

Unser 1.5tes Auto: Ford Escort

Der Ford Escort war der letzte Zugang zu unserem Fuhrpark entspannte zweieinhalb Wochen vor Rallye-Start. Nachdem wir leider die Kosten für TÜV und Reperatur von unserem allerersten Auto höher schätzten, als den Preis einer Neuanschaffung eines weiteren Gebrauchten, haben wir uns dazu entschieden diesen Ford noch zu kaufen. Vormals beheimatet in Kornwestheim, leistete er jahrelang treue Dienste in Familienbesitz. Mit seinen über 22 Jahren auf dem Buckel hat er uns während der Rallye in keinster Weise im Stich gelassen. Die einzige Reperatur, die wir an diesem Auto noch vor der Rallye durchführten, war die Reperatur des Klimaanlagenschalter - das hat uns aber leider den anscheinend kaputten Kompressor nicht repariert und so kamen wir ohne Klimaanlage aus. 
Während der Rallye haben wir gemerkt, dass die Kupplung immer schlechter ging und die Gänge regelrecht reingeschlagen werden mussten. Abhilfe schaffte hier eine kleine Schlauchschelle, die den Kupplungszugweg um wenige Millimeter verlängerte. So konnten wir bis zum Ende ohne weitere Probleme fahren.

Unser zweites Auto: Der Zafi

Ein gut erhaltener Zafira, auch lieblich "Zafi" genannt, 123 PS stark, 160.000 km auf dem Tacho und unser geräumigstes Arbeitspferd auf der Rallye. Das Auto hatte seine Macken und Kratzer, aber nichts was uns groß störte. Das zeugt eben von Charakter. Auch beim Vorbesitzer hatte dieses Auto die eine oder andere Outdoortour hinter sich gebracht, der Zafi war also vorbereitet.
Ein Problem trug er allerdings in sich: Er ging manchmal - völlig zufällig - beim Fahren aus. Die Expertise von mehreren Werkstätten und Bekannten legte uns nahe den Kurbel- bzw. den Nockenwellensensor zu tauschen und so wurde der erste noch vor der Abfahrt getauscht. Das Problem trat auch nichtmehr auf, bis wir auf dem Weg zum Start ins Allgäu uns kurz vor Ulm stehend auf einem Parkplatz wieder fanden. Warten und Neustarten behob unser Problem. Bis in die Türkei sollte der Fehler auch nicht wieder auftauchen - dann dafür richtig. "Auf dem Standstreifen nach Istanbul" war der Titel des damaligen Blogeintrages und da war der Name Programm. Am Ende brachten wir ihn mit Müh und Not zu einer Chip-Tuning-Werkstatt in Istanbul, die uns ein neues Motorsteuergerät einbauten. Der Fehler war dadurch endgültig behoben, auch wenn dabei etwas Leistung vom Motor verloren ging. Am Ende brachte uns auch der Zafi gut ans Ziel und leistete uns treue Dienste.

Unser drittes Auto: Der Rot-Runner

Ein feuerroter Ford Focus komplettierte unseren Fuhrpark. Obwohl er mit Baujahr 2004 noch nicht die geforderten 20 Jahre alt war, war sein Restwert aufgrund eines Hagleschadens deutlich unter 1000€, wodurch die Rallye-Anforderungen befolgt waren. 100PS stark und nicht ganz 200.000 Kilometer auf den Schultern stand unser Jüngster blendend da. Er war nicht nur neu bereift, auch andere Schönheitsoperationen wurden erst kürzlich durchgeführt. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle natürlich an unseren edlen Spender! Seinem Alter und Zustand entsprechend hat der Rot-Runner uns auf der gesamten Fahrt nie im Stich gelassen und fuhr den Weg nach Jordanien ohne Probleme durch.

Unser Daheimgebliebener: Das Blaue Wunder

"Blaues Wunder" nannten wir unser gesponsortes Auto aus Starnberg, das wir für €1 und eine Flasche Wein gekauft haben. Einen Tag vor der Verschrottung wurde er gerettet und ihm sein zweites Leben auf der Rallye und danach geschenkt. Mit seinen zarten 133.000 km auf dem Buckel, stolzen 75 PS unter der Haube und mit seinen über 20 Jahren machte unser Opel Astra F Caravan rallyetechnisch einen soliden Eindruck. Das einzige "Problem" an diesem Wagen war der fehlende TÜV: U.A. defekter Scheibenwischer und Blinker ein bisschen Rost hier und da hätte ausgebessert werden müssen.

Einen neuen Tank gab es jedenfalls schon mal - genauso wie einen Zahnriemen, Bremsleitungen und Bremsscheiben - vor etwa 2 Jahren.

Leider war unsere Abschätzung der Kosten für die wieder Mobilmachung dieses gespendeten Boliden so hoch, dass wir uns am Ende schweren Herzens dafür entschließen mussten ihn daheim zu lassen.





Strecke




Wohin der Wind uns wehte...

7777 km, kein GPS, keine Autobahn! Unser Abenteuer führte uns durch viele Länder, die meisten davon waren für uns Neuland. Der Start erfolgte im beschaulichen Oberstaufen im Allgäu. Die Strecke verlief dann über viele kleine Straßen nach Osten, über den Balkan bis nach Albanien. Unser erstes Ziel dort war das SOS Kinderdorf in Tirana, welches wir durch unsere Fahrt unterstützten. Von dort aus ging es über Griechenland nach Istanbul, wo sich alle teilnehmenden Teams in einem großen Fahrerlager trafen. Dort abgereist und nach einer Türkei-Durchquerung nahmen unsere Autos die Fähre nach Israel und wir flogen hinterher. Weiter ging es dann nach Jordanien in dem unser finales Ziel lag: Aqaba.

Ohne GPS und Navigationsgerät fanden wir natürlich nicht immer genau den geplanten Weg. Schilder lesen, Umdrehen und Leute fragen stand auf der Tagesordnung, aber genau das macht den Reiz des Abenteuers aus!





Charity




Der gute Zweck:

Die Allgäu Orient Rallye ist bei weitem nicht nur ein riesen Abenteuer für uns, sondern dient zum großen Teil auch einem guten Zweck. So werden die Rallyefahrzeuge nach erfolgreicher Ankunft in Jordanien verkauft und der Erlös daraus wird - genauso wie von weiteren Quellen der Rallye - für soziale Projekte verwendet. In dem elfjährigen Bestehen der Rallye konnten damit Beträge von mehreren hunderttausend Euro für Wohltätigkeitsorganisationen erwirtschaftet werden. Ebenfalls wurden in den vergangenen Jahren viele Hilfsgüter und Sachspenden durch die Rallyeteilnehmer direkt zu den betroffenen Stellen gebracht.

Auch uns liegt dieser Zweig sehr am Herzen. Deswegen haben wir uns das SOS-Kinderdorf in der Hauptstadt Albaniens herausgesucht. Dank der großzügigen Unterstützung von unserem Bekannten- und Verwandtenkreis, aber auch Partnern aus der Industrie, war es uns möglich in Tirana mehr als zwei Dachboxen voller Hilfsgüter abzuliefern. Durch vorherigen Informationsaustausch konnten wir den Kindern Dinge vorbeibringen, an denen es ihnen am meisten fehlte. Herzlichen Dank an alle Unterstützer, die uns beim Sammeln der Sachspenden halfen!





Sponsoring




Ein Dank an alle Unterstützer!

An dieser Stelle möchten wir uns im Nachgang bei all unseren Unterstützern bedanken. Wir investierten viel Zeit um nicht nur an der Rallye teilzunehmen, sondern dadurch auch etwas bewirken zu können. Viele Mittel kamen von uns selbst, jedoch benötigten wir für eine erfolgreiche Durchführung der Rallye weitere Unterstützung! Eine Liste aller Partner aus der Industrie, die uns entweder direkt bei der Durchführung unterstützten, uns indirekt bei den Vorbereitungen halfen oder Sachspenden für das SOS-Kinderdorf beisteuerten, findet sich weiter unten. Auch unserem Bekannten- und Verwandtenkreis sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. Denn ohne die Unterstützung, die vom Crowdfunding, über ganze Autos und Werkzeug bis zu Sachspenden für das SOS-Kinderdorf reichte, wäre die Rallye für uns nicht möglich gewesen! Danke!

Unsere Sponsoren

Eine Übersicht über unsere Sponsoren. Du würdest gerne in dieser Liste stehen? Kontaktiere uns!

SV SparkassenVersicherung

Tantrum

Autoservice-Ilkay

Rot Grün Blau

Wulle

Ford Schmauder und Rau

Hallwag Kümmerly+Frey AG - swisstravelcenter.ch

Das Landkartenhaus

Eberhard Faber

Kärcher

Restyling Stuttgart

Anima Planta





Presse




Zeitungsartikel und Radiomitschnitt

Hier findet ihr die Artikel zu unserem Interview:

Erster Artikel der EZ

Zweiter Artikel der CZ

Dritter Artikel der CZ

SWR3 Weltweit

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